Sportordnung Kegeln Schere
 
Gekegelt wird nach den Regeln des DKB und des ÖSKB sowie dieser Spielordnung auf Bahnen, welche den Anforderungen des DKB oder ÖSKB entsprechen.
1.a)

Der Pokal wird für Damen und Herren getrennt durchgeführt. Die Damen kegeln 100 Wurf in die Vollen ohne Gassenzwang, die Herren 100 Wurf Abräumen ohne Gassenzwang, bei maximal 5 Wurf je Bild.

b)Gekegelt wird in 5er Mannschaften. (Mit vier Spieler/innen kann angetreten werden). Fünf Spieler/innen kommen in die Wertung, ein Spieler liefert das Streichergebnis.
c)Jeder Verein kann mit bis zu zwei Mannschaften am Wettbewerb teilnehmen. Je Mannschaft ist ein Mannschaftsführer zu benennen, welcher auch den Schreibdienst veranlasst. Die gemeldeten Spieler dürfen laut DKB nicht höher als in der Bezirksliga eingesetzt sein. Melden sich weniger als vier Vereine oder Abteilungen, wird der Pokal in einem Jahr ausgespielt. In der Regel werden im ersten Jahr die Gruppenspiele ausgetragen und im zweiten Jahr findet das Endspiel statt.

2.a)Technische Mängel oder Defekte an den Bahnen sind vom Mannschaftsführer des Ausrichters ebenso im Spielbericht zu vermerken wie Regelverstöße.
b)Gewertet werden die mit der Lichtschranke angezeigten gefallenen Hölzer, wenn nicht offensichtlich Fehler in der Anlage auftreten. In Zweifelsfällen liegt die Entscheidung beim Mannschaftsführer des Ausrichters.
c)Gekegelt wird von links nach rechts, beginnend mit Bahn 1. Die Reihenfolge der Gassen ist üblich links/rechts - rechts/links.

3.Regelverstöße sind falsche Gassen, Übertreten, Aufsetzfehler und Überwerfen der Grenze.
a)Beim ersten Regelverstoß erfolgt eine Ermahnung, beim zweiten Verstoß eine Verwarnung und beim dritten Regelverstoß wird die in den drei Würfen erzielte Holzzahl annulliert. Folgt ein weiterer Regelverstoß wird die erzielte Holzzahl mit Null gewertet.
b)Kugeln, die dem Spieler/in nach Einnahme der Startstellung entfallen und über den vorderen Grenzstrich hinausrollen, werden als gültiger Wurf gewertet. Fallen nach dem Abwurf einer Kugel, ein oder mehrere Kegel vorzeitig, ist der Wurf ungültig. Er muss wiederholt werden. Dies gilt auch, wenn die Kugel vorzeitig die Bahn verlassen hat.
d)Ein Fehlwurf (Pumpe) liegt vor, wenn kein Holz getroffen wurde oder die Kugel die Lauffläche verlässt. Ein Nullwurf (techn. Pumpe) liegt vor, wenn der Anwurf in die falsche Gasse geschoben wurde.


Mannheim, den 30.10.2004